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Innenminister Caffier verurteilt gewalttätige Ausschreitungen beim gestrigen Fußballspiel

November 3, 2009

Innenminister Lorenz Caffier hat das Verhalten gewaltbereiter Fans und die gewalttätigen Ausschreitungen am Rande des gestrigen Fußballspiels FC Hansa Rostock gegen FC St. Pauli aufs Schärfste verurteilt. Er forderte eine schnelle und konsequente Bestrafung der unbelehrbaren Gewalttäter. “Die Gesellschaft darf nicht zulassen, dass ein brutaler, gewalttätiger und damit krimineller Mob unter dem Deckmantel des Fußballs regelmäßig friedliche Bürger tyrannisiert, die Polizei angreift und die Justiz herausfordert. Wir dürfen uns von diesem Mob nicht den Fußball und nicht den Sport kaputt machen lassen”, sagte der Innenminister.

Er dankte der Polizei für ihren Einsatz und wünschte den verletzten Beamten baldige Genesung. Der Kräfteeinsatz von rund 1.500 Beamten war, wie sich gezeigt hat, erforderlich und hat schlimmeres verhindert. Die noch nicht abschließend zu beziffernden Kosten für den Polizeieinsatz gehen in die Hunderttausende. “Es ist der Gesellschaft nicht länger zuzumuten, dass derartige Polizeieinsätze auf dem Rücken des Steuerzahlers ausgetragen werden”, so Minister Caffier.

Die Ereignisse von Rostock zeigen einmal mehr, dass mit noch so engagierter Präventionsarbeit nicht alle erreicht werden. “Um Fußball geht es diesen Leuten gar nicht, das muss jedem klar sein, wenn die Gewaltorgien vorrangig außerhalb der Stadien zelebriert werden. Das ist Gewaltkriminalität. Wir dürfen uns von diesen kriminellen Gewalttätern nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Der Staat wird mit aller Konsequenz für Recht und Ordnung sorgen und sein Gewaltmonopol durchsetzen. Auch sind alle Möglichkeiten, den Straftäter in Regress zu nehmen, intensiv zu nutzen”, fordert Innenminister Caffier. Allein mit polizeilichen Maßnahmen lasse sich das Problem der zunehmenden Gewaltorgien jedenfalls nicht lösen. Wie in anderen Kriminalitätsbereichen auch, ist hier ein koordiniertes Zusammenwirken möglichst vieler gesellschaftlicher Kräfte gefragt. “Die Vereine fordere ich auf, konsequent Stadionverbote gegen diese Hooligans auszusprechen. Das jüngste Gerichtsurteil hat die Position der Vereine hier gestärkt, das müssen sie unbedingt nutzen. Von jedem Fußballspieler sollte man erwarten können, dass er nicht noch mit unzweideutigen Gesten die Stimmung im Stadion anheizt, wie gestern leider durch einen Spieler des FC St- Pauli geschehen. Auf dem Platz sind sportliche und keine schauspielerischen Leistungen gefragt. Von den tausenden friedlichen Fußballfans erwarte ich, dass sie sich deutlich von Gewalt im Fußball distanzieren.”

Quelle

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